Donnerstag, 5. März 2015

Amelies schräger Kasten aus der Plakatwerkstatt

Eigentlich ist der Dienstag Amelies Plakatwerkstatt-Tag, wo sie die schönsten Papiere und Papierwerke kreiert: marmoriertes Papier, Linoldruck, schöne Ordner, Klemmbretter, Notizblöcke, Stiftehalter und Etuis und vieles andere mehr.
Im Sommer lockt ein Sommerfest und in den Ferien ein attraktives Ferienprogramm, wo man mal etwas Besonderes herstellen kann, das sonst zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Dann muss nur noch die Urlaubsplanung passen, und so ermöglichte unser Zuhause-Urlaub diesmal den Ferienkurs für einen "schrägen Kasten".

Was das nun ist, fragt Ihr Euch sicher schon die ganze Zeit. Amelies Kasten wird heute erst fertig, aber ein Foto von den Prototypen hat sie uns schon mitgebracht:



Für alle Hamburger Mädchen, die noch etwas Schönes für die nächsten Ferien suchen, ist das unsere Top-Empfehlung. Hier kann man nicht nur kreativ sein, sondern auch die Gesellschaft mit anderen Mädchen genießen. Alles wird Schritt für Schritt erklärt und mittags gibt es eine gemütliche Mahlzeit, für die alle etwas Leckeres mitbringen.

Amelie wacht an den Kurstagen morgens schon mit guter Laune und voller Vorfreude auf.

Hier zeigen wir Euch heute nachmittag ihren schrägen Kasten:


















und noch ein paar Eindrücke aus der Plakatwerkstatt:






Amelie wollte für die Mittagspause so ger-ne einen Nudelsalat mit bringen. Und da ich ja nicht so die Köchin bin, machte sie kurzerhand selbst einen - nach Rezept aus dem schon er-wähnten, heiß gelieb-ten Kochbuch "So geht kochen"




Ja und für alle, die auch gerade Ferien haben, wollen wir uns den guten Wünschen der Plakatwerkstatt anschließen:


"verzauberte Zeit" in der Hamburger Kunsthalle und in "Balkonien"


Endlich wieder Zeit für's Bloggen - ich freue mich und habe schon eine Fülle Themen auf Vorrat - das erwartet Euch in den nächsten Tagen:
  • unser Besuch bei der Stoffmesse in Hamburg Schnelsen
  • süßes Free Lace Vogel-Lesezeichen
  • Handmade-Geschenk-Anhänger, speziell für unsere Männer ;-)
  • Brot- und Eierkörbchen Anton 
  • Ferienkurs Plakatwerkstatt Amelie
  • neuste Nähkreationen von Amelie
  • weitere Erfahrungen mit der Bernette Chicago 7
  • meine Meinung zur Blogger Diskussion "Bloggen und Geldverdienen"
Da habe ich Beschäftigung für die nächste Zeit oder? Nehmt mich beim Wort und erinnert mich an die Themen, die Euch interessieren.

Jetzt aber zurück zu Balkonien:
Sitze grade mit einem frisch gebrühten Earl Grey mit Kandis :-) in hübschen, neu gekauften Klamotten vorm Computer und schaue aus dem Fenster in den etwas grauen Hamburg März.
Tja, es sind die berühmten Hamburger Frühjahrsferien, auch wenn (wie immer) vom Frühjahr nur erste Andeutungen zu spüren sind. Unseren Urlaub haben wir (wie immer) erst spät bzw. gar nicht geplant. Diesmal kam Balkonien dabei heraus und - Ihr glaubt es nicht - ich genieße es richtig!

Um den Genieß-Effekt noch zu steigern, hilft einem das Kontrastprogramm - die letzte Woche vor den Ferien: Julia hatte Endspurt mit ihrem Geschichtswettbewerb und reiste Donnerstag früh um 4.15 Uhr!!! ab auf eine Konzertreise ihres Mädchenchors "Al Arabia". Wann gepackt wurde und wie viel Schlaf noch übrig blieb, dürft Ihr raten...
Am Freitag morgen erwachte ich mit der Erkältung, die Amelie gerade hinter sich hatte, und musste dann noch einen Studientag in der Kita moderieren. So trudelte ich am Nachmittag gegen fünf Uhr so richtig erschöpft, aber zufrieden ein und legte erstmal die Beine hoch - mit dem herrlichen Gefühl, dass ich das jetzt eine ganze Woche lang tun könnte.

Kurz darauf trudelte unser Ältester aus Berlin ein - nicht nur zu dem Floorball-Spiel, in dem er am Wochenende gegen seinen Bruder antreten würde, sondern auch für ein paar Tage Urlaub zwischen den Klausuren - große Freude! Für alle die, die noch nie was von Floorball gehört haben, werde ich auch noch mal einen Post über unseren Lieblingssport schreiben.

Ja, ich habe schon angedeutet, dass Balkonien ein richtig schöner Urlaub wurde - und wir haben noch die halbe Woche vor uns!!!
Mit den Kindern shoppen und nicht nur für sie, sondern auch für mich :-), ordentlich die Stick- und Nähmaschine rattern lassen, ganz viel lesen und ohne Stress die Erkältung vorbei gehen lassen, lecker essen, etwas zusammen spielen - ja sogar auf einen Film haben wir uns geeinigt und uns herrlich bei "Morning Glory" amüsiert.

Und last but not least hatte Frank von dieser tollen Ausstellung gehört, die wir Euch wärmstens empfehlen können - natürlich für alle Hamburger, aber auch für die Nordlichter, die vielleicht zu Ostern oder auf ein Wochenende mal eine kleine Hamburg Tour machen wollen.

Die Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle heißt "Verzauberte Zeit" und ist wirklich etwas zum Verzaubern. Es ist die Sammlung einer Schweizer Familie aus Winterthur mit unglaublich schönen Exponaten von der Jahrhundert-wende bzw. dem Anfang des 20. Jahrhunderts. Es sind einige Werke von Van Gogh, Cezanne und Manet dabei und von anderen Künstlern, mit denen die Familie selbst befreundet war. Das Tolle an der Ausstellung ist zum einen, dass sie so eine gute Größe hat, die einen nicht erschlägt, und zum anderen, dass sie gleichzeitig über die Sammler erzählt und über ihr Haus - die Villa Flora, in der die Sammlung eigentlich ausgestellt ist. Das gibt einem nochmal so einen persönlichen Eindruck in die Zeit und die Intention, die das Ehepaar Hahnloser-Bühler verfolgt hat . Richtig spannend! Uns allen hat die Ausstellung großartig gefallen - jedem auf andere Weise und  mit ganz eigenen Lieblingsbildern

Dazu gibt es im Keller noch die bekanntesten Bilder der Kunsthalle auf einen Streich: "Spot on" auf z.B. den tollen Fisch von Klee, das Eismeer von Caspar David Friedrich und die Nana von Manet. Da hat die Kunsthalle aus der Not der Sanierung eine Tugend gemacht, und man kann auf einen kleinen Sprung hereinschauen und sein Lieblingsbild genießen.

Ich hoffe, Ihr habt ein bisschen Lust bekommen - ich werde mir die Ausstellung bestimmt noch ein zweites Mal anschauen!

Montag, 9. Februar 2015

Circle Sayings

Bei Kiwi Embroidery haben wir auch im Sale ein paar wundervolle Stickdateien erstanden. Dann konnte man sich noch etwas frei dazu wünschen und da konnten wir diesen süßen Circle Sayings nicht widerstehen. Glücklicherweise haben wir ja zwei amerikanische Familien, die wir damit beglücken können - für Deutsche ist es vielleicht nicht ganz das richtige. Egal - Verwendungszwecke werden noch gesucht, so lange erfreuen wir uns an den witzigen Wortspielen und dem hübschen Design:



neue Stickmuster für Lesezeichen ausprobiert



Die Stickdateien für Lesezeichen finde ich ja ganz genial, weil man wirklich mal ein praktisches Geschenk hat.

Ich mag allerdings nicht so gerne die zippeligen Bänder, die einem dann rausfallen oder irgendwo liegen bleiben, sondern lieber die Gummibandvariante. Am tollsten ist zwar die Sorte, wo das ganze Buch mit dem Gummiband zusammengehalten wird und ein langes Lesezeichen zwischen die Seiten gesteckt wird. Das geht mit diesen süßen kleinen Filzmotiven natürlich nicht. Aber ich finde sie einfach sooo hübsch und sie erfüllen ihren Zweck auch.

Im Grunde kann man die Lesezeichen mit allen kleinen rundlichen Appli-Stickdateien machen. Man muss einfach nur am Schluss das Gummiband und die Filzrückseite auf die Rückseite des Stickvlieses kleben (sprich unter den Rahmen) und dann den Rand (nochmal) sticken. Ich nehme am liebsten grob zugeschnittene Filzstückchen, weil immer mal was verrutschen kann oder man doch nicht so genau aufgeklebt hat. Und dann schneide ich die Form hinterher aus - nur beim Gummiband aufpassen! 

Unser Prinzesschen muckte manchmal, wenn ihr das Gummiband zu dick war. Entweder half ein bisschen Schieben oder wir haben die Umrandung mit der normalen Nähmaschine nachgenäht. Funktioniert eigentlich auch ganz einfach.

Zum Schluss noch die krönende Anekdote:

Die Serie haben wir bei emblibary im VIP Sale erstanden und freuten uns umso mehr, als wir bei Herzelli noch ein entzückendes Wichtel-Freebie fanden, das nach dem gleichen Prinzip funktioniert.

Stolz zeigten wir das meinem Mann, der gleich das Gesicht verzog. "Wie, gefällt es dir nicht?" "Na ja, was wollt ihr bloß damit anfangen?" "Na, verschenken natürlich z.B. unserer 8-jährigen Patentochter!" "Okay, der würde das vielleicht gefallen" - die Miene glättete sich wieder ;-)

Also unsere Begeisterung ist auf jeden Fall grenzenlos :-)


Mittwoch, 4. Februar 2015

ein Tilda Täschchen zwischendurch genäht



Bei den Tilda Büchern bin ich im- mer ein bisschen hin und her gerissen. 
Einerseits finde ich den skandinavischen Stil total schön, an- dererseits sind die Stoffe ganz schön teuer und die Projekte in den Büchern meistens eher dekorativ (z.B. die Puppen) als praktisch. Deshalb haben wir erst zugegriffen, als uns dieses Buch für 'nen Appel und 'n Ei auf einem Flohmarkt in die Hände fiel.

Und das Durchblättern macht ja alleine schon viel Spaß.

Aber Amelie ist bekanntlich eine Frau der Tat, die auch keine Hemmschwelle für neue Projekte kennt. Sie fand ein Täschchen, das ihr gefiel und nähte es sogleich. Wunderhübsch wie wir finden!


Am Ferientag verabredete sie sich mit einer Freundin und nähten für diese gleich das nächste Täschchen mit Monogramm. Da gab's großen Applaus von deren Mutter, die gleich für sich auch ein Täschchen in Auftrag gegeben  hat. Na, wenn das keine Anerkennung ist!
Wir werden es posten, wenn es fertig ist.

Eltern-Verschnaufspause in Garmisch-Partenkirchen

Für uns Nicht-Skifahrer ein völlig unbekanntes Vergnügen: Winterurlaub in einer absoluten Märchenkulisse. Ich muss Euch einfach ein paar Fotos zeigen, so schön war es.
Das haben wir beim Frühstück aus dem Fenster gesehen:


Und dieser Blick war die Belohnung für eine Nicht-Skifahrerin, die sich auf Langlaufskier gewagt hat. Mensch, im Fernsehen sieht das immer ganz einfach aus ;-). Für alle Nachahmer: ab dem zweiten Tag hat es auch mir angefangen, Spaß zu machen :-)




So hatte ich zwar ein Zwangspause beim Nähen, aber eine endlose Bahnfahrt, um das eine oder andere UFO zu beenden:


Vor Weihnachten kündigte ich vollmundig an, vor den Geschenken erstmal einige angefangene Projekte zu Ende zu bringen, ha, ha, ha. Hier hatte ich es mir selbst auch ein bisschen schwer gemacht. Bei dieser Discounter Wolle dachte ich, durch Streifenwechsel das ganze etwas attraktiver zu machen. Die Musterwolle war aber so unregelmäßig, dass ich richtig ein bisschen tüfteln musste und das ganze kein kleines Fernseh-Abend-Projekt war. Eine Fahrt von Norden in den kalten Süden motiviert aber ganz enorm. Noch auf der Hinfahrt wurden die Socken fertig und konnten meine Füße in den Wanderschuhen richtig schön wärmen.

Für die Rückfahrt gab's auch ein super Projekt: Strümpfe für Amelie aus der handgefärbten Wolle vom Kreativmarkt. Wie Ihr auf dem zweiten Foto sehen könnt, braucht das Kind zur Zeit nicht nur warme Füße, sondern Tiefenentspannung. Und das nach fünf Tagen sturmfreier Bude? Nein, natürlich ist die Schule schuld, was sonst ;-)


Und last but not least noch mal ein bisschen Wolle aufbrauchen, um auch die letzten Bahnfahrtzeit (inkl. einer halben Stunde Verspätung) sinnvoll zu nutzen:




Dienstag, 20. Januar 2015

"Geschenke basteln" von Antje von Stemm

Von diesem tollen Buch wollten wir schon Weihnachten berichten und holen das jetzt nach, denn hier seht Ihr ein Buch oder Geschenk, das definitiv ganzjährig zu gebrauchen ist.



Ich hatte beim ersten Hingucken gedacht, dass es vielleicht eher für Grundschulkinder gedacht ist, aber Amelie belehrte mich eines besseren und beim genauen Hinschauen hat das Buch auch mich in seinen Bann gezogen.

Die Geschenkideen sind sehr lustig und anders, als was man sonst so aus Bastelbüchern kennt. Sie sind so gut beschrieben, dass Kinder auch ganz alleine basteln können.

Und die ganze Aufmachung ist so schön, dass man auch ganz ohne Basteln einfach das Durchblättern genießt. Es gibt sehr süße Figuren, die einen durch das Buch begleiten und ein paar tolle, pfiffige Extras.

So hat das Buch eine besondere Struktur, damit man das richtige Geschenk entweder für einen speziellen zu Beschenkenden findet oder aber auch das richtige Geschenk für die vorhandenen Mittel, z.B. wenn es ganz, ganz schnell gehen muss.
Es gibt eine Menge Tipps, wie man sich überlegen kann, was zu der jeweiligen Freundin gut passt und z.B. ein Mindmapping, das einem zu passenden Designideen verhelfen kann.

Amelie hat schon eine unglaubliche Menge an Geschenkideen ausprobiert:

die Leckmuscheln, das Wichtelregal, den Glücksbringer, den Wichtelgarten, das Salatbesteck, die Gutscheinbombe, den Orden und das Geschenkpapier "buntes Wunder". Und last but not least gibt es noch hübsche Vorlagen für Etiketten und Anhänger, sie auch schon zum Einsatz gebracht hat.

Also wenn das keine Erfolgsquote ist ;-)