Montag, 6. November 2017

Taschennähen mit Julia

So ein Wochenende mit Julia wird garantiert ein Nähwochenende. Das hat viel Spaß gemacht und wir haben noch so viele Ideen und Projekte, wir hätten endlos weiter machen können. Aber heute musste Julia wieder zurück nach Berlin und mit im Gepäck hat sie eine neue Wendy-Tasche - ein Dankeschön für eine Studienfreundin. Die hatte sich etwas im hanseatischen Stil gewünscht - und wir hatten ganz schön Mühe, die richtigen Stoffe auszusuchen. Mit dem Ergebnis sind wir jetzt sehr zufrieden. Wenn sie es nicht mag, nehmen wir's gerne zurück ;-)

Kühlkissen-Bezüge mit BärBel

Auf der Suche nach Stickdateien, die da-nach schreien, auf der Stelle auspro-biert zu werden, bin ich auf BärBel gesto-ßen, zwei Bären, die sich ideal dafür eig-nen, auf Bezüge für Kühlkissen gestickt zu werden. Als ich sie im Mai 2016 kaufte, hatte ich schon diverse Familien im Blick, für die das ein schönes Geschenk sein könnte. So ist es immer noch - und Weihnachten steht vor der Tür ;-)

Also nichts wie losgestickt. Passende Stoffe fanden sich gleich. Ich habe mir ein Kühlkissen aus dem Tiefkühler geschnappt, ausgemessen und ausgeschnitten. Das Sticken war nicht schwierig und in kürzester Zeit hatte ich einen  total süßen Bezug fertig.

Als Tipp: man sollte bedenken, dass sich der Stoff durch das Sticken noch etwas zusammenzieht und reichlich Reserve einplanen. Ich habe die Nahtzugabe auf 0,5 cm verkleinert und so gings auch.

Ich war so begeistert, dass ich sofort in Serie gehen wollte, und legte mir nach dem ersten Paar schon eine neue Stoffkombination zurecht. Am Mittwoch will ich einer Kita ein kleines Dankeschön geben und dafür eignet sich dieses Geschenk doch wunderbar!

Viertes Stickbild fast fertig - ich wechselte gerade die Farbe für die Öhrchen und stickte los - da streikt die Maschine auf einmal. Sie schaltet sich plötzlich aus - so was habe ich noch nie erlebt. Ich starte neu und springe zu der Sequenz, wo ich aufgehört habe, da stottert sie plötzlich und zeigt ein fettes Ausrufungszeichen auf dem Display. Was war passiert? Ich habe rechts einen Spulenhalter für die großen Konen und hatte da den schwarzen Faden anscheinend zu dicht an der Maschine abgelegt, so dass der Faden ins Handradgetriebe gekommen war. Ich konnte zwar allerhand Fadenreste ent-fernen, aber die Blockierung blieb.

Mit ein bisschen Hoffnung auf Sofort-Hilfe sprintete ich dann zum Hamburger Nähmaschinenhaus und erhielt dort die freundliche aber eindeutige Antwort: Maschine muss da bleiben, dauert ca. 14 Tage. Schnief! Und das, wo ich gerade so im Stickflow bin!!!

Wer jetzt denkt, "Na ja, drei Hüllen hat sie ja nun!", weiß nicht, was in der Kühlkissen-Industrie so passiert. Bei Rossmann sind die Kühlpacks jetzt nämlich auf jeder Seite 1 cm größer und in den Apotheken gibt es nur noch rechteckige, keine quadratischen Kühlpacks mehr. Kaum zu glauben!
Da muss ich mir also noch was einfallen lassen...

P.S.: Heute habe ich einen Anruf bekommen: meine Nähmaschine ist repariert und kann sofort abgeholt werden. Juchhu!!! Ich bin gerettet!!!

P.P.S: Nähmaschine ist abgeholt und funktioniert wunderbar :-)
drei neue BärBels sind fertig genäht, zwei Bezüge passen für die größeren Kühlpads und gehen morgen auf die Reise in ihr neues Zuhause.


























Mittwoch, 1. November 2017

beach bunnies - nicht ganz jahreszeitengemäß aber tiefenentspannt :-)

Mit dieser Stickdatei bin ich voll und ganz zufrieden!

Ich sehe ein, dass der Kontrast zum Schmuddelwetter draußen ziemlich groß ist und kein Mensch gerade an Strand denkt, aber ich finde die Häschen einfach zu niedlich!

Ich überlege, ob ich daraus ein Tetraederstiftemäppchen nähe. Aber vielleicht ist die andere Seite dann zu langweilig. Mal sehn, was mir noch einfällt. Zum Verschenken ist es im Moment ja sowieso nicht gerade der richtige Zeitpunkt ;-)

Ach ja, die Stickdatei ist von Urban Threads - das passt auch wie ich finde!

Herbstmädchen jetzt auch mit Herbstlaub

Die Herbstmädchenstickdatei gibt es als Applikation (wie ich es beim Täschchen gemacht habe) oder als "Nähmalerei" in Redworkmanier. Allerdings wird das Kleid da auch appliziert.

Diesmal wollte ich unbedingt den Herbstkranz mitsticken. Bei der Wahl der Farben war ich unsicher. Im Fotobeispiel auf der Webseite von Paul und Clara ist alles mit Rosa gestickt, aber der Herbstkranz weggelassen.

Ich habe mich entschieden, den Kranz andersfarbig zu machen. So richtig über-zeugt bin ich von dem Ergebnis noch nicht. Irgendwie ein bisschen durcheinander da auf dem Kopf. Was ist Eure Meinung? Ich bin gespannt, was Julia und Amelie dazu sagen.

Halloween-Grüße aus Irland


So sieht ein irischer Halloween-Kürbis aus :-) Ich bin begeistert!
Amelie war mit Freundinnen unterwegs - mit einem Mantel und Hörnchen ausgestattet und berichtet über gute Süßigkeiten-Ausbeute. So soll es sein!

Sortieren im Nähzimmer

Wir haben ja das große Privileg, in unserem Keller ein Wäsche- bzw. Näh-paradies zu haben. So viel Platz - ein Traum! Und doch ist auch dieser Traum in Windeseile zugerüm-pelt - mit neuen und alten Projekten, mit Stoffen, die in die engere Auswahl gekommen sind, mit Volumenvlies, das wir in der großen Rolle daher kommt. Also ehrlich, ich finde, Nähen braucht Platz!

Aber Nähen braucht natürlich auch Ordnung, denn man muss die verschiedensten Dinge schnell zu Hand haben und das heißt, sie auch finden.

Auf der Suche nach dem ver-schwundenen Ponchostoff habe ich den einen oder anderen Stapel durchgeforstet und auch die eine oder andere Mixmax-Kiste, die bei einer schnellen Aufräumaktion entstanden ist. Tja und da fanden sich an den verschiedensten Stellen schöne Webbänder, Garn, Spulen, Sicherheitsnadeln, die tollen Little House Patchworkstecknadeln,   Schnittteile und vieles mehr.

Tatsächlich ist es mir gelungen, zwei Mix-Max-Kisten zu leeren und ein Ikea-Schub-adenkästchen neu zu füllen.  Für die Web-bänder habe ich ein gutes System gefun-den. Und  voller guter Vorsätze habe ich alle möglichen Unterbringungsorte beschriftet. So oft benutze ich die Bom-melbänder eben auch nicht, dass ich mich sofort erinnern kann, ob sie oben rechts oder Mitte links im Schublädchen stecken.

Außerdem habe ich die hübschen kleinen Holzkästchen meiner Großtante vernünftig genutzt, z.B. für Wonderclips, die in einer Pappschachtel steckten. Da macht das Nähen doch gleich viel mehr Spaß!

Jetzt gibt es zwar immer noch etliche Haufen in unserem Nähparadies und der Stoff ist auch noch nicht gefunden, aber die Kleinteile stecken am richtigen Platz und ich bin optimistisch, dass ich sie dort wiederfinde und auch wieder hineinstecken werden.



Den Sortierkasten für das Nähgarn hatte ich schon - und er hat sich bewährt. Beim Stickgarn ist es etwas schwieriger, weil ich verschiedene Fabrikate habe und deshalb Konen und die Madeira Garnrollen. Da habe ich verschiedene Systeme kombiniert, um die Farben beieinander zu haben. Die Schublade steht immer offen, so dass wir schnell zugreifen können. 




Am Wochenende kommt Julia und ich hoffe sehr, dass ich mit ihr gemeinsam dann auch endlich den Ponchostoff ausfindig machen werde!

Dienstag, 31. Oktober 2017

Mitfreu Geschenk nachgeschoben

Ach ich hatte doch versprochen, auch noch die Mitfreugeschenke für die großen Geschwister des beschenkten Babys zu zeigen.
Für den großen Bruder, der schon im Vorschulalter ist, gab es ein Hamburg-Federmäppchen mit Bleistift und Block. Ich hoffe, das kommt gut an.