Aus diesem Buch hat Julia auch noch eine tolle Tasche mehr genäht: die Tasche Marrakesch. Diese Tasche stellte die Herausforderung, einen Reißverschluss in eine Rundung zu nähen - kein Problem für Julia - und bestimmte Silikonschläuche für die Henkel zu erstehen. Wider Erwarten fand Gesa diese ganz unkompliziert und für wenig Geld in einem Zoogeschäft ganz in der Nähe. Allerdings machen wenige Millimeter einen großen Unterschied im Durchmesser. Wir kauften zwei Varianten und nur eine passte. - Also für die nächste Henkeltasche haben wir schon Vorrat :-)
Samstag, 12. April 2014
Amelies Taschen
Amelie hat aus ihrem Taschen-Buch auch gleich eine Tasche genäht: die Tasche Prag, bei der man sogar die Taschenklappe auswechseln kann, aus dem Buch "Noch mehr tolle Taschen selbst genäht" von Miriam Dornemann und Malwina Ulrych.
Zu dieser Zeit hatte Gesa noch ziemlich Panik vor so großen Projekten, so dass die Mädels alles alleine genäht haben. Alles klappte ganz gut, nur das mit der Schrägbandeinfassung war nicht ganz einfach. Und wir hatten auch keine Idee, wo wir eine feste Bodeneinlage her bekommen sollten. Da hat Amelie in der Plakatwerkstatt nach gefragt und ein passendes Stück sehr fester Pappe bekommen.
Hier kommt Prag à la Amelie:
Und den Lunchbeutel Perugia hat sie auch gleich noch genäht:
der Stoff ist ein absolut unempfindlicher Nylonstoff - ehemals Gartentischdecke aus dem Sommerschlussverkauf vom Dänischen Bettenhaus. Sieht appetitlich aus oder?
Zu dieser Zeit hatte Gesa noch ziemlich Panik vor so großen Projekten, so dass die Mädels alles alleine genäht haben. Alles klappte ganz gut, nur das mit der Schrägbandeinfassung war nicht ganz einfach. Und wir hatten auch keine Idee, wo wir eine feste Bodeneinlage her bekommen sollten. Da hat Amelie in der Plakatwerkstatt nach gefragt und ein passendes Stück sehr fester Pappe bekommen.
Hier kommt Prag à la Amelie:
Und den Lunchbeutel Perugia hat sie auch gleich noch genäht:
der Stoff ist ein absolut unempfindlicher Nylonstoff - ehemals Gartentischdecke aus dem Sommerschlussverkauf vom Dänischen Bettenhaus. Sieht appetitlich aus oder?
Julias Taschen
Julia ist bisher in diesem Blog ein bisschen zu kurz gekommen, was daran liegt, dass sie bis zum Sommer ja soweit weg von uns in Arkansas, USA in einer sehr netten Gastfamilie lebt.
Nach unserem Nähstart mit Gabrieles Kosmetiktäschchen und Pattydoos Wendetasche gab es zu Weihnachten für jede Tochter ein "Taschen-Buch" sprich etwas zum Taschen-Nähen.
Julia hat sich gleich furchtlos an mehrere Projekte herangewagt. Das erste ist aus ihrem Buch "Taschen, moderne Klassiker nähen" von Sue Kim: die Blumentasche (nur ohne Blume;-)
Die hat sie mit einem kräftigen Ikea-Stoff genäht und seitdem ist sie - wie man sieht - pausenlos im Gebrauch:
Die zweite ist eine kleine Clutch, die sie auch schon richtig zu Abendveranstaltungen mitgenommen hat - übrigens aus dem gleichen Stoff, aus dem Amelie ihr Tuch mit Bommelborte genäht hat.
Die Tasche hat auch einen schmalen Umhängegurt, den Julia so genäht hat, dass man ihn abnehmen kann, wenn man möchte. Hier ist sie:
Nach unserem Nähstart mit Gabrieles Kosmetiktäschchen und Pattydoos Wendetasche gab es zu Weihnachten für jede Tochter ein "Taschen-Buch" sprich etwas zum Taschen-Nähen.
Julia hat sich gleich furchtlos an mehrere Projekte herangewagt. Das erste ist aus ihrem Buch "Taschen, moderne Klassiker nähen" von Sue Kim: die Blumentasche (nur ohne Blume;-)
Die hat sie mit einem kräftigen Ikea-Stoff genäht und seitdem ist sie - wie man sieht - pausenlos im Gebrauch:
Die zweite ist eine kleine Clutch, die sie auch schon richtig zu Abendveranstaltungen mitgenommen hat - übrigens aus dem gleichen Stoff, aus dem Amelie ihr Tuch mit Bommelborte genäht hat.
Die Tasche hat auch einen schmalen Umhängegurt, den Julia so genäht hat, dass man ihn abnehmen kann, wenn man möchte. Hier ist sie:
Gabrieles Conga-Bären-Blog gefunden
So langsam tauchen wir in die deutsche Bloggerwelt ein, nachdem wir uns zuerst nur die Blogs aus dem ZAKKA Buch angeschaut hatten.
Da sind wir auf den Blog von Gabriele gestoßen, der wir ja unseren Nähstart zu verdanken haben. So konnten wir uns für diesen Anstoß und die tolle Hilfe in ihrem Video direkt bedanken.
Wir haben uns sehr über die netten Kommentare und Tipps von Gabriele auf unserem Blog gefreut und sind hoch motiviert, jetzt nochmal Vogeltäschchen in einer anderen Variante zu probieren.
Hier nochmal ein Foto von dem Kosmetiktäschchen, das Julia nach Gabrieles Anleitung genäht hat (es weilt z.Zt. mit ihr in den USA). Auch sehr hübsch wie wir finden:
Da sind wir auf den Blog von Gabriele gestoßen, der wir ja unseren Nähstart zu verdanken haben. So konnten wir uns für diesen Anstoß und die tolle Hilfe in ihrem Video direkt bedanken.
Wir haben uns sehr über die netten Kommentare und Tipps von Gabriele auf unserem Blog gefreut und sind hoch motiviert, jetzt nochmal Vogeltäschchen in einer anderen Variante zu probieren.
Hier nochmal ein Foto von dem Kosmetiktäschchen, das Julia nach Gabrieles Anleitung genäht hat (es weilt z.Zt. mit ihr in den USA). Auch sehr hübsch wie wir finden:
Donnerstag, 3. April 2014
Eulentasche in Blau
Gesagt getan, Gesa hat die blaue Variante von der Eulentasche genäht. Wir fanden die Originalmaße der Tasche ein bisschen lütt und haben die neue ein etwas vergrößert genäht.
Diesmal haben wir uns an dem Eulenmotiv orientiert, wodurch sich eine Quadratgröße von 7,5 cm inkl. Nahtzugabe, 6 cm Endformat ergab. So ist die Größe ganz schön und das Muster kommt besser zur Geltung.
Beim Zuschneiden der passenden blauen Unterteile hat Gesa sich um 1 cm verschnitten (natürlich zu klein) und war erst leicht deprimiert.
Dann hat sie sich aber von Amelie inspirieren lassen, die jetzt doch erstmal noch eine Pattydoo Wendetasche in ihrem neuen Lieblingsstoff näht (neonorange auf naturfarbigem Grund). Bei der Tasche gibt es den Tipp, dass man die beiden großen Taschenteile auch im Bruch zuschneiden kann und sich so die untere Naht spart.
Das geht bei der Eulentasche natürlich auch prima und diese Idee konnte dann beim zweiten Versuch gleich umgesetzt werden :-)
Ende gut alles gut, hier ist das neuste Werk:

Diesmal haben wir uns an dem Eulenmotiv orientiert, wodurch sich eine Quadratgröße von 7,5 cm inkl. Nahtzugabe, 6 cm Endformat ergab. So ist die Größe ganz schön und das Muster kommt besser zur Geltung.
Beim Zuschneiden der passenden blauen Unterteile hat Gesa sich um 1 cm verschnitten (natürlich zu klein) und war erst leicht deprimiert.
Dann hat sie sich aber von Amelie inspirieren lassen, die jetzt doch erstmal noch eine Pattydoo Wendetasche in ihrem neuen Lieblingsstoff näht (neonorange auf naturfarbigem Grund). Bei der Tasche gibt es den Tipp, dass man die beiden großen Taschenteile auch im Bruch zuschneiden kann und sich so die untere Naht spart.
Das geht bei der Eulentasche natürlich auch prima und diese Idee konnte dann beim zweiten Versuch gleich umgesetzt werden :-)
Ende gut alles gut, hier ist das neuste Werk:

Osterhäschen verliert Wolle ;-)
Hier mal ein kleines Erlebnis zum Schmunzeln:
Wir haben vor ein paar Wochen bei Ernsting's einen hübschen Kranz für die Tür erstanden und dazu einen süßen kleinen Hasen, der wie dazu gemacht schien, in den Kranz hineingesetzt zu werden. So prangte das ganze frühlingsverheißend an unserer Tür und erfreute uns dort:
Immer mal wieder fiel uns auf, dass die Wolle so ein bisschen aufgeplustert wirkte und auch Flocken verlor, wir dachten schon, das wäre dem heftigen Wind zuzuschreiben.
Gestern wirkte das arme Häschen dann so nackt, dass wir es abnahmen und super erfreut waren, dass wir den gleichen Hasen bei Budni entdeckten. Stutzig machte uns nur, dass die Wolle des Hasen eigentlich recht fest verwebt wirkte. Egal, gestern nachmittag durfte der neue Hase sein Sonneplätzchen im Kranz einnehmen.
Und so sah er heute morgen aus :-)
Ganz offenbar ist die Wolle zum Nestbau sehr attraktiv und wir stellen uns nun ein Vögelchen, fast wie einen Kolibri vor unserer Haustür schwebend vor, der statt Nektar zu saugen, Wolle aus unserem Osterhäschen zupft.
Wenn das nicht Frühling ist!
Nur für den nackten Hasen müssen wir uns noch irgendetwas einfallen lassen...
Nachtrag:
drei Tage später ähnelt der Hase Nr. 2 dem Hasen Nr. 1:
wir haben ihn von seinem Plätzchen im Freien erlöst und durch eine Variante ohne Wolle ersetzt.
Frank hat vorm Haus ein sehr zufrieden und aktiv wirkendes Meisenpärchen beobachtet, das hat's jetzt hoffentlich weich und warm ;-)
Wir haben vor ein paar Wochen bei Ernsting's einen hübschen Kranz für die Tür erstanden und dazu einen süßen kleinen Hasen, der wie dazu gemacht schien, in den Kranz hineingesetzt zu werden. So prangte das ganze frühlingsverheißend an unserer Tür und erfreute uns dort:
Immer mal wieder fiel uns auf, dass die Wolle so ein bisschen aufgeplustert wirkte und auch Flocken verlor, wir dachten schon, das wäre dem heftigen Wind zuzuschreiben.
Gestern wirkte das arme Häschen dann so nackt, dass wir es abnahmen und super erfreut waren, dass wir den gleichen Hasen bei Budni entdeckten. Stutzig machte uns nur, dass die Wolle des Hasen eigentlich recht fest verwebt wirkte. Egal, gestern nachmittag durfte der neue Hase sein Sonneplätzchen im Kranz einnehmen.
Und so sah er heute morgen aus :-)
Wenn das nicht Frühling ist!
Nur für den nackten Hasen müssen wir uns noch irgendetwas einfallen lassen...
drei Tage später ähnelt der Hase Nr. 2 dem Hasen Nr. 1:
wir haben ihn von seinem Plätzchen im Freien erlöst und durch eine Variante ohne Wolle ersetzt.
Frank hat vorm Haus ein sehr zufrieden und aktiv wirkendes Meisenpärchen beobachtet, das hat's jetzt hoffentlich weich und warm ;-)
Mittwoch, 2. April 2014
Handwärmer fertig
Es ist geschafft! Die Handwärmer aus dem schönen Buch "Nähen im Zakka-Stil" sind fertig.
Ein kleines Hindernis war noch das Zuschneiden der Kreise. Wir hatten einfach keine Lust 10 Kreise aufzumalen und per Hand auszuschneiden. Erst dachten wir an die berühmten bunten Ikea Plastikschüsselchen, die dann aber doch nicht die richtige Größe hatten. Und per Zufall stand eine gerade geleerte Puddingplastikschüssel auf dem Esstisch, die auf den Millimeter genau passte. Wir mussten sie noch schnell abwaschen (was tut man nicht alles :-) und dann erwies sie sich als perfekte Schablone. Ging gut festzuhalten, am Rand konnte man mit dem Rollenschneider prima entlang schneiden ohne etwas abzusäbeln. Mit der Mehrlagen-Methode war das Zuschneide-Hemmnis also in Kürze überwunden.
Das Nähen war dann gar kein Problem mehr. Etwas figelinsch den Reis einzufüllen und die Öffnung per Hand zu schließen, aber auch das ging vor dem Fernsehen gemütlich über die Runde. Allerdings finden wir das mit Reis gefüllte Innenteil im Vergleich zum bestickten Bezug ein bisschen klein. In der Anleitung ist vorgesehen, für den Bezug nur 0,5 cm für das Innenteil 1,5 cm Nahtzugabe zu nehmen. Das ergibt doch einen ganz erheblichen Größenunterschied. Auf dem Bild sieht es zwar so aus, als könne man mit den Fingern in den Bezug hineingreifen, aber es ist trotzdem ein bisschen labberig. Wir werden (mit unserer tollen Zuschneidemethode) nochmal Innenteile mit 0,75 cm Nahtzugabe nähen und vergleichen. Das Ergebnis zeigen wir dann natürlich auch hier.
Jetzt aber erstmal die Handwärmer in der Erstfassung:
hier unser Spezial-Zuschneide-Werkzeug ;-)
Ein kleines Hindernis war noch das Zuschneiden der Kreise. Wir hatten einfach keine Lust 10 Kreise aufzumalen und per Hand auszuschneiden. Erst dachten wir an die berühmten bunten Ikea Plastikschüsselchen, die dann aber doch nicht die richtige Größe hatten. Und per Zufall stand eine gerade geleerte Puddingplastikschüssel auf dem Esstisch, die auf den Millimeter genau passte. Wir mussten sie noch schnell abwaschen (was tut man nicht alles :-) und dann erwies sie sich als perfekte Schablone. Ging gut festzuhalten, am Rand konnte man mit dem Rollenschneider prima entlang schneiden ohne etwas abzusäbeln. Mit der Mehrlagen-Methode war das Zuschneide-Hemmnis also in Kürze überwunden.
Das Nähen war dann gar kein Problem mehr. Etwas figelinsch den Reis einzufüllen und die Öffnung per Hand zu schließen, aber auch das ging vor dem Fernsehen gemütlich über die Runde. Allerdings finden wir das mit Reis gefüllte Innenteil im Vergleich zum bestickten Bezug ein bisschen klein. In der Anleitung ist vorgesehen, für den Bezug nur 0,5 cm für das Innenteil 1,5 cm Nahtzugabe zu nehmen. Das ergibt doch einen ganz erheblichen Größenunterschied. Auf dem Bild sieht es zwar so aus, als könne man mit den Fingern in den Bezug hineingreifen, aber es ist trotzdem ein bisschen labberig. Wir werden (mit unserer tollen Zuschneidemethode) nochmal Innenteile mit 0,75 cm Nahtzugabe nähen und vergleichen. Das Ergebnis zeigen wir dann natürlich auch hier.
Jetzt aber erstmal die Handwärmer in der Erstfassung:
hier unser Spezial-Zuschneide-Werkzeug ;-)
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