
Ich sag's Euch, die Dinger sind wirklich an einem Abend gehäkelt. Ich habe noch einiges wieder auf-gerebbelt, damit die Länge auch ganz perfekt passte, und hatte kein bisschen Stress damit, weil es einfach so schnell geht.
Die Mützen sehen so witzig aus, dass Amelie natürlich auch gleich eine wollte. Und wenn man erstmal im Fieber ist, dann sieht man auch auf der Straße überall welche.
Frederik wollte gerne eine Variante, die hinten ein bisschen runterhängt. Da muss man aber sagen, dass das Gehäkelte etwas fester ist als Gestricktes und so eher absteht als hängt. Deshalb tüfteln wir an dieser Mütze noch ein bisschen rum. Fortsetzung folgt.

P.S. Was mich an der Anleitung etwas gestört hat, ist, dass sie ihre Art zu häkeln nicht genau genug erklären. Ich habe das Häkeln so gelernt, dass man nur in einen Faden einsticht. Dadurch ergeben sich quer verlaufende Linien, die auf diesen Mützen natürlich nicht zu sehen sind. Um den Wabeneffekt der My-Boshi-Mützen zu erzielen, muss man mindestens durch beide Fäden durchstechen, noch besser in die Stäbchenlücken. Mal ganz ehrlich, das kann man doch auch zeigen, wenn man schon so ein Buch macht, oder? Schick ist aber, dass beim Buch auch Label dabei sind. Damit sieht die Mütze wirklich ultraprofessionell aus. Ich muss bei meinen anderen Projekten einfach auch öfter an die Label denken!